Logbuch Teil - 3 ab Mai 2025.....
11.04.2026
Wie auch schon im letzten Jahr haben wir uns wieder an der Strandreinigung in Graal-Müritz beteiligt.
11.03.2026
Frauentagsfeier an Bord unseres Schiffes. Gäste waren 26 Frauen (plus 2 Kindern) vom BLITZ, HanseSail-Büro und Michaelshof. Gelungene Veranstaltung mit
gespendeten, selbst gebackenen Kuchen von Moni, Erika (Baustian) und Wolfgang (Heuer).
Das Bild, das Thomas in den Händen hält ist ein Geschenk vom Michaelshof als Dank für die Einladung.
16.09.2025
Einmal im Jahr treffen sich die "alten Hasen" der ehemaligen BBB = Bagger-Bugsier- und Bergungs-Reederei zum Klönsnack an Bord unseres Eisbrechers!
27.08.2025
Die Feuerwehr ist an Bord gekommen um verschiedene Szenarien unter realen Bedingungen zu trainieren.
Ankunft und Einweisung:
1. Übungsteil: eine erkrankte Person wird von Bord gebracht!
2. Übungsteil: Auf- und Absteigen vom Schiff über die Jakobsleiter!
3. Übungsteil: Eine bewusstlose Person (ein Dummy) muss in einem verqualmten Maschinenraum durch ein Mannloch aus einem Tank geborgen werden
(Fäkalientank im HiDi-Raum)!
Letzter Übungsteil: Ein verqualmter Maschinenraum (Fahrmotorenraum) muss durch den Notausstieg verlassen werden!
05.07.2025 >>> "Nieger Ümgang", Auftakt zur Warnemünder Woche
Wir waren dabei!!! In diesem Jahr im Zusammenwirken mit den Azubi's von der Neptunwerft!
29.05.2025 Himmelfahrt / Herrentag
Man kann ja auch ruhig mal ein bisschen feiern, ein Anlass findet sich doch immer!!!
17.05.2025 DRK - Katastrophenschutzübung im Rostocker Stadthafen
Hunderte Einsatzkräfte,
zahlreiche Rettungsfahrzeuge und Verletzte: Wie das DRK im Rostocker Stadthafen den Ernstfall probte und warum die „Stephan Jantzen“ zum Kreuzliner wurde.
Veröffentlicht:17.05.2025,
17:31 im NORDKURIER
Von: Jens Griesbach
Krisenszenario im Rostocker
Stadthafen: Hunderte Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes sind über Nacht auf unerklärliche Weise an einem gefährlichen Magen-Darm-Infekt erkrankt. Die Vermutung: Es könnte sich um einen
biologischen Anschlag handeln. Die Medical Task Force MV des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) muss mit mehr als 20 Einsatzfahrzeugen
anrücken und die Betroffenen von Bord evakuieren. Vor dem Schiff wird ein Behandlungsplatz mit zwölf Zelten eingerichtet. Eine immense Belastung und große Herausforderung für die Einsatzkräfte
und die Passagiere.
„Stephan Jantzen“
diente als imaginärer Kreuzliner
Als Kreuzliner für diese groß
angelegte Katastrophenschutzübung des DRK MV im Rostocker Stadthafen musste am Samstag, 17. Mai, der bekannte Eisbrecher „Stephan Jantzen“ herhalten. „Die Kulisse ist einfach genial“, freute sich
Matthias Schubert, Referent der Medical Task Force MV, der die Großübung mit vorbereitet hatte. „Wir sind dankbar, dass wir hier üben können. Ohne die ‚Stephan Jantzen‛ und ihre Crew wäre das
alles nicht möglich gewesen.“ Auch für ihn und seine Kameraden vom DRK war dieses Szenario völlig neu. „So eine Übung haben wir in dieser Art noch nie gemacht“, sagte Schubert.
Mehr als 180 Personen nahmen
am Samstag an der Übung in Rostock teil. Einsatzkräfte aus ganz MV wurden dafür zusammengezogen. Zu den zirka 130 Rettern vom DRK kamen nochmal 50 Schauspieler, die entsprechend geschminkt die
Kranken und Verletzten mimten. „Alles ehrenamtliche Kräfte“, unterstrich DRK-Mann Schubert. Die Medical Task Force MV kommt immer bei Katastrophenfällen zum Einsatz, als Ergänzung zu den
regulären Rettungskräften. Die Übung mit der Evakuierung von Bord der „Stephan Jantzen“ ging am Samstag professionell und erfolgreich über die Bühne. Am frühen Nachmittag war Schluss. Matthias
Schubert zeigte sich zufrieden.
Crew
der „Stephan Jantzen“ spielte Verletzte
„Klasse! Das ist wirklich
beeindruckend und spannend“, sagte Thomas Gehrke, der die Übung von Anfang bis Ende verfolgte. Er ist Vorsitzender des Vereins Technische Flotte Rostock, der sich um die 68 Meter lange und Ende
der 1960er-Jahre in Dienst gestellte „Stephan Jantzen“ kümmert. „Als wir die Anfrage bekamen, ob wir unseren Eisbrecher als Kreuzliner bei der Übung zur Verfügung stellen könnten, haben wir
sofort zugesagt“, erzählt Gehrke. Vereinsmitglieder fungierten am Samstag zudem als die Crew des Kreuzliners oder spielten Verletzte. Zudem halfen die Rostocker bei der Versorgung der
Einsatzkräfte.
Unterdessen ist die „Stephan
Jantzen“ gut in die Saison gestartet. „Wir haben stabile Besucherzahlen“, so Gehrke. Täglich kann der Eisbrecher besichtigt werden. Zudem findet bei der diesjährigen Hanse Sail am zweiten
Augustwochenende erstmals der Crewempfang für sämtliche Kapitäne der Gastschiffe auf der „Stephan Jantzen“ statt. „Darauf sind wir sehr stolz. Es zeigt, dass wir ein wichtiger Bestandteil des
Rostocker Stadthafens und des Hanse Sail-Programms sind“, sagt Gehrke.